VEUS e.V.

Vereinigung Europäischer Schifffahrtsjournalisten

Buchbeschreibung: Mythos Hanse und Mythos Kogge

      Hanseschiffe

In seinem Buch versucht Thomas Förster, die Faszination zu erklären, die die Hanse auch heute noch ausübt – nicht zuletzt auch sichtbar, beispielsweise im Emblem des Rostocker Fußballclubs „Hansa Rostock" oder am Namen „Zur Kogge", den sich diverse Gaststätten und Kneipen in den Hafenstädten gegeben haben. Förster erzählt die Geschichte von Kaufleuten und ihren Schiffen auf der Nord- und Ostsee. Er selbst hat nach einem Wrackfund vor der Insel Poel den Nachbau einer Kogge wissenschaftlich begleitet und weiß diesen als „experimentelle Archäologie" vorzustellen. Auch andere Nachbauten werden in ihrem Wert für die Forschung und für das heutige maritime Leben gewürdigt. Durch die reich bebilderte Darstellung entsteht Schritt für Schritt eine plastische Vorstellung über den Alltag an Bord und größere Zusammenhänge: die Wechselwirkungen zwischen Nautik und Marktmacht, Wagemut und wirtschaftlichem Wohlstand in einem frühen europäischen Netzwerk, das seine Macht auch in Seekriegen auszubauen und zu verteidigen wusste.

Quelle: PPM News Service

Buch-Neuerscheinung: DER FALL BELUGA –

Ein Unglück auf der Ostsee und wie es vertuscht wurde

         BELUGA-Cover

Vor 15 Jahren, wenige Wochen vor dem Balkan-Krieg, hielten NATO-Kriegsschiffe auf der Ostsee ein groß angelegtes Manöver ab.
Während dieser Zeit – in der Nacht vom 17. Auf den 18. März 1999 - sank vor Rügen der Sassnitzer Fischkutter BELUGA, wobei drei Fischer ums Leben kamen.
Militärs, Politiker, Juristen und Gutachter bemühten sich anschließend eifrig und erfolgreich, einen kausalen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen zu bestreiten.
Die beiden Journalisten Michael Schmidt (Chef vom Dienst NDR-TV-Nordmagazin) und Lutz Riemann, bekannt für das Bohren dicker Bretter, indes recherchierten, weil sie den offiziellen Darstellungen nicht glaubten.
Die Frage stellt sich, ob sie in ihrem zweiten BELUGA-Buch neue Informationen vorlegen können und es eine wirkliche Aufklärung des rätselhaften Falles gibt.
Schmidt und Riemann fühlten sich „angestachelt, weiter zu recherchieren und jedem Hinweis nachzugehen". Für sie liege das äußerst mysteriöse Geschehen noch lange nicht bei den Akten, denn: „Noch immer lassen sich neue Puzzle-Steine finden, die das wahrscheinliche Bild vom Ablauf des Unglücks Stück für Stück deutlicher erkennbar werden lassen".
Alle offiziellen Stellen schweigen nach wie vor beharrlich, denn sie müssen ihre Gründe dafür haben. Die Frage wird auch gestellt, ob es gar „eine Verbindung gebe zwischen dem Untergang der BELUGA, dem Verschwinden der malaysischen MH370 und dem Ende von Flug MH17 über der Ukraine" gebe.
In der spannend wie ein Krimi geschriebenen Neufassung ihres Buches von 2001, das längst vergriffen ist, geht es nicht mehr nur um die Schuldfrage, sondern um die Mechanismen und Motive, mit denen die Öffentlichkeit getäuscht und belogen wurde.

Buchbeschreibung von Peer Schmidt-Walther

Die Autoren: Michael Schmidt, Lutz Riemann, ISBN 978-3-360-02186-1; 256 Seiten; 12,5 x 21,0 cm, 59 Abb., brosch., Preis: 14,99 € / eBook 11,99 €, Verlag: Das Neue Berlin

Das Buch zur Kogge UBENA VON BREMEN

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NEUERSCHEINUNG

HANSEKOGGE IN SICHT - UBENA VON BREMEN zeigt Flagge


Dies ist das Logbuch einer Seereise von 15 langjährigen Kogge-Freunden aus Ostfriesland, die seit 1993 mit dem originalgetreuen Nachbau einer Hanse-Kogge aus dem Jahr 1380 (gefunden 1986 in der Weser bei Bremen) in Nord- und Ostsee alljährlich für rund zehn Tage unterwegs sind.
Der Törn führte von Bremerhaven über Helgoland nach Nord-Dänemark, durch den Limfjord und auf der östlichen Seite Dänemarks südwärts bis nach Kiel.
Die vorliegende informative und fachkundige Reportage bietet Hintergrundinformationen zur Kogge und dem Fahrtgebiet, zu passierten Leuchttürmen auf der Weser und angelaufenen Häfen ebenso wie Rezepte von Gerichten (zum Nachkochen), die von Hobby-Köchen der Crew während der Reise zubereitet wurden.
Der Autor – selbst ehemaliger Schiffsingenieur und einer der wenigen befahrenen Schifffahrtsjournalisten – betreute während der Reise die Bordtechnik. Er erzählt auch von Geschichten der einzelnen Crew-Mitglieder sowie von ehemaligen und noch heute existierenden Bräuchen an Bord.
Eine ferne Zeit wird lebendig in diesem ungewöhnlichen „Logbuch" einer ereignisreichen Seereise an Bord der UBENA VON BREMEN.


Autor Peter Pospiech: HANSEKOGGE IN SICHT - UBENA VON BREMEN zeigt Flagge; 152 Seiten, mit 133 Abbildungen, davon 36 farbig; Abmessungen: 220 x 170 mm; Bindung: Paperback; Verlag Edition-Falkenberg, www.edition-falkenberg.de ; ISBN 978-3-95494-056-1;         25,90 EUR;

"Mein Weg nach Westen"

     Mein Weg nach Westen

Der Bremer Unternehmer Hans-Jürgen Wolff schildert seine Jugenderlebnisse gegen Kriegsende und in der DDR der1950er Jahre, als er in Magdeburg aufwuchs und den Beruf des Gas- und Wasserinstallateurs im väterlichen Betrieb erlernte. Die große Zäsur in seinem Leben war der spontane Umzug nach Bremerhaven. Prägend waren die Erlebnisse bei der schrecklichen Bombardierung seiner Heimatstadt 1945, bei der Einnahme des Stadtgebietes durch US-Truppen und der sogenannten Stunde null sowie das Zusammenleben mit den Russen nach der Besetzung Magdeburgs. Auch die einschneidenden Ereignisse beim Volksaufstand am 17. Juni 1953, bei denen es in Magdeburg zu schweren Auseinandersetzungen kam, führten letztlich zu seinem spontanen Entschluss, in den Westen zu gehen.
Wolff erzählt aus seinen Lehrjahren in der Fremde und auf den Weltmeeren, wie er seinen »Gang durch den Scheuersack« meisterte. In der Maschine fuhr er auf Passagierschiffen der Schweizer Arosa-Reederei auf den Routen nach Kanada und in die USA, später auch auf mehreren Frachtschiffen der Bremer Reedereien Argo und Ivers & Arlt, wo er unter anderem mit Alkoholschmugglern und Raufbolden in der Handelsmarine in Kontakt kam.
Herausgekommen ist eine spannende Biografie, die den Leser nicht mehr loslässt!

Der Autor: Hans-Jürgen Wolff: „Mein Weg nach Westen"
Von Alkoholschmugglern und Raufbolden in der Handelsmarine
160 Seiten, Format 210 x 135 mm, Hardcover
Euro (D) 14,90 / Euro (ISBN 978-3-9549-4041-7),
Verlag Edition-Falkenberg, Bremen

Innovation Motor. Vier Takte bewegen die Welt

150 Jahre Deutz AG

     Deutz-150 Jahre

"Eine Reise durch 150 Jahre Motorgeschichte"
Köln im Jahr 1864. In einer kleinen Werkstatt in der Servasgasse tüfteln der Kaufmann Nicolaus August Otto und der Ingenieur Eugen Langen an einer Idee, die die Welt verändern wird. Ihre Vision: Eine Maschine zum Antrieb von Fahrzeugen und für den Einsatz in Industriebetrieben.
Gelingen sollte ihnen jedoch weitaus mehr. Mit der Entwicklung des Viertaktmotors im Jahr 1876 begründete Otto von Köln aus die Motorisierung der Welt und veränderte damit das Leben der Menschen nachhaltig.
Aus der kleinen Werkstatt ist heute ein Unternehmen mit einer weltweiten Spitzenstellung in der Motorentechnik geworden.
Die vorliegende Chronologie beschreibt die Stationen der heutigen Deutz AG in den vergangenen 150 Jahren: Von der Entwicklung der legenderen luftgekühlten Dieselmotoren, den weltbekannten Schiffsdieselmotoren bis hin zu mehrfachen Strukturanpassungen.
Das Buch beschreibt leider nur in sehr wenigen Worten, die viele Jahre dauernden Erfolge der Deutz'er Großmotoren. Großmotoren, die äußerst zuverlässig und lange Jahre ihren Dienst als Schiffsantriebe getan haben. Sie sind verschwunden. Heute beschränkt sich die Deutz AG auf Kompaktmotoren im Leistungsbereich bis zu rund 600 kW.

Lesenswert – gehört in jeden Bücherschrank von Lesern die sich mit deutscher Firmenhistorie beschäftigen

Die Autoren: Sven Tode, Marco Hölscher, Beate John: 200 Seiten mit 246 farbigen Abbildungen; Gebunden mit Schutzumschlag; Format: 23,1 x 29,7 cm
24.90 Euro - 978-3-7743-0629-5
Greven-Verlag Köln

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