VEUS e.V.

Vereinigung Europäischer Schifffahrtsjournalisten

Anti-Piracy update: Updated chart for HRA available to download

A Piracy Chart 12.2015

UKHO has published its 5th version of the Q6099 chart which includes the reduction in the size of the ‘High Risk’ area as agreed by the countries involved in the setting of limits. The changing of these limits reflects the effectiveness of ‘Anti-Piracy’ measures put in place over the years, and use of the information disseminated by the previous versions of the chart.
Q6099 chart is one of a series of new Maritime Security Charts that contains security related information to mariners for the geographical area of this chart. It also includes the details of reporting schemes and regional contacts, as well as general security advice and is to be used in conjunction with standard nautical charts and publications.
The new version of this chart has been produced with the cooperation of both private industry and ‘Contact Group on Piracy off the Coast of Somalia’, presented here in chart format through the ADMIRATLY product range by the Royal Navy.
The UKMTO ‘Voluntary Reporting Area’ now mimics the previous ‘High Risk’ area, and on the main panel shallow water blue has been removed to make clearer the extent of the VRA. There are several other addition and changes to the chart, such as updated contact details for the authoritative reporting agencies, making the chart a must have for transit of this area.
On 1st December 2015, the limits of the High Risk Area (HRA) within the United Kingdom Maritime Trade Operation (UKMTO) Voluntary Reporting Area (VRA), shown on Maritime Security Chart Q6099 were amended.
The revised limits are:
• In the Red Sea: Latitude 15° N
• In the Gulf of Oman: Latitude 22° N
• Eastern limit: Longitude 65° E
• Southern limit: Latitude 5° S
The UKMTO VRA limits are unchanged but the HRA has been substantially reduced in size.
Ships entering the VRA are strongly encouraged to liaise with the UKMTO to ensure that military assets are expecting the ship, also prior to entering the HRA, Register Vessel Movement with Maritime Security Centre for the Horn of Africa (MSC-HOA).

Source: Maritime Cyprus

China announces new Emission Control Areas (ECAs)

The London P&I Club informs: New Regulation setting Emission Control Areas
Members proceeding to ports in China should note that the Ministry of Transport has issued a new Regulation that establishes three Emission Control Areas (ECA) and sets out limits on the sulphur content of fuel to be used by vessels at certain times during berthing and whilst in the ECA. The three areas cover the following areas:-
1. Pearl River Delta, including Shenzhen, Gaungzhou and Zhuhai
2. Yangtze River Delta, including Shanghai, Ningbo- Zhoushan, Suzhou and Nantong
3. Bohai–rim Waters, including Tianjin, Qinhuangdao, Tangshan and Huanghua
The Correspondent, Huatai Insurance Agency & Consultant Service Limited, has issued a detailed Circular clarifying the new Regulation and the time table for implementing the different sulphur content requirements. It seems that most port authorities intend to maintain existing sulphur limits with the changes being implemented from 1 January 2017, with Shanghai being a possible exception.
A copy of the Correspondent’s Circular with further details can be accessed by reading the attachment

Source: London P&I Club

Niederländisches Mehrzweckversorgungsschiff besuchte Hamburg

Karel Dormann 2380

Das neue Flaggschiff der niederländischen Marine, das erst am 24. September 2015 offiziell in Dienst gestellte Mehrzweckversorgungsschiff „Karel Doorman“, absolvierte am vergangen Wochenende seinen ersten Hamburg-Besuch. Das größte Schiff der niederländischen Marine und zugleich größtes Joint-Support-Ship der NATO unter dem Kommando von Kapitän P. Reesink machte am vergangen Samstag Nachmittag mit 200 Crewmitgliedern für zwei Tage an der Überseebrücke in der Elbmetropole im Rahmen einer Ausbildungsfahrt fest. Anschließend nahm das multifunktionale Schiff wieder Kurs auf den niederländischen Heimathafen Den Helder.

Die 204,7 Meter lange und 30,4 Meter breite „Karel Doormann“ mit einer Verdrängung von 27.800 Tonnen, benannt nach einem niederländischen Konteradmiral (1989 – 1942), dient dabei nicht nur zur weltweiten Versorgung von Marineverbänden, sondern dient auch auch als Kommandoplattform und Transportschiff. Für diese Aufgaben verfügt das Schiff über große Kommandobereiche mit Lagebildräumen, ein Hospital mit Behandlungsräumen für bis zu 20 Patienten sowie über Kabinen für die Unterbringung von mindestens 150 Soldaten die bei Bedarf um weitere 150 Plätze erweitert werden können.

Gebaut wurde die „Karel Doorman“ von der niederländischen Damen-Gruppe. Nach der Auftragsvergabe im Jahr 2009 erfolgte bereits am 17.10.2012 der Stapellauf auf der Damen-Werft im rumänischen Galatz. Die Ausrüstung des Schiffes erfolgte dann ab August 2013 bei der Damen-Werft in Vlissingen in der Schelde-Mündung.

Das rund 400 Millionen teure Marineschiff wurde für die Beladung von Militärfahrzeugen mit einer Seiten- und einer Heckrampe ausgerüstet, die über Rampen auf den einzelnen Ladedecks verteilt werden. Insgesamt stehen 2.000 Lademeter für rollende Ladung zur Verfügung. In den Tanks an Bord können bis zu 8000 Kubikmeter Schiffstreibstoff und 1000 Kubikmeter Flugzeugbenzin transportiert werden. Weiterhin stehen Lagerräume für die Mitnahme von Munition und Versorgungsgütern zur Verfügung. Auf dem Hubschrauberlandedeck und dem angrenzendem Hangar können bis zu sechs NH-90-Transporthubschrauber oder zwei zweimotorige Boeing Transporthubschrauber vom Typ Chinook CH-47 transportiert werden. Das Schiff verfügt über einen dieselelektrischen Antrieb, wobei die beiden Elektromotoren ihren Strom von fünf Generatoren mit zusammen 24,8 Megawatt erhalten, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 22 Knoten.

Bereits im Herbst 2014, ein Jahr vor der offiziellen Indienststellung, hatte die „Karel Doorman“ ihren ersten Einsatz bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika, wo sie für drei Monate als schwimmendes Hospital und als Transportschiff für Krankenfahrzeuge und medizinische Ausrüstung diente.

Quelle: C.Eckardt, VEUS e.V.

Bremerhavener Kaiserschleuse wieder für die Schifffahrt offen

Kaiserschleuse Ice Eagle 5 10.12.2015 C. Eckardt

Tanker „Ice Eagle“ passiert nach 14 Monaten als erstes Schiff das reparierte Hafenbauwerk
Die Bremerhavener Kaiserschleuse steht der Schifffahrt wieder zur Verfügung. Nach über 14 Monaten wurden die Reparaturarbeiten am Donnerstagnachmittag (10.12.2015) beendet. Als erstes Schiff passierte der unter Liberia-Flagge fahrende, 158 Meter lange Tanker „Ice Eagle“ von der Lloyd Werft kommend in Richtung See das wichtige Hafenbauwerk. Die Kaiserschleusw musste im Oktober 2014 gesperrt werden, nachdem Taucher der Hafengesellschaft bremenports eine starke Abnutzung der Unterwagenschienen und Schäden am Beton festgestellt hatten.
Acht Monate später, im Juni 2015, hatte sich am Binnenhaupt der Schleusenanlage ein ähnliches Schadensbild gezeigt. Am Binnenhaupt mussten daher zeitversetzt die gleichen Reparaturarbeiten vorgenommen werden wie am Außenhaupt. Der Beton wurde saniert, die Unterwagenschienen gegen neue ausgetauscht. Ein Unternehmen in Süddeutschland reparierte die jeweils 75 Tonnen schweren Unterwagen, auf denen das 56 Meter lange, 10 Meter breite und 22 Meter hohe Stahltor bewegt wird.
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten begann am vergangen Montagmorgen (7. Dezember) der Rückbau der beiden rund 2.300 Tonnen schweren Schleusentore, die die Baugrube über Wochen gegen das Wasser von Hafen und Schleusenkammer abgeschirmt hatten und ein Schleusentor wurde am Binnenhaupt wieder eingebaut. Nach Ende der Arbeiten konnte somit die Schleuse am späten Donnerstagnachmittag für die Schifffahrt wieder freigegeben werden.
Da aufgrund des Ausfalls der Kaiserschleuse 14 Monate lang keine zweite Schleuse zur Verfügung stand, musste von bremenports ein längst überfälliger Torwechsel an der Nordschleuse verschoben werden. Dieser Torwechsel ist nun aber für die Zeit vom 14. Dezember, 21 Uhr, bis 18. Dezember, 6 Uhr, vorgesehen. Im Trockendock der Lloyd Werft wird dann das Schleusentor nicht nur gewartet, sondern auch mit einer etwa 1,20 Meter hohen Wand ausgerüstet, die den Hochwasserschutz im stadtbremischen Überseehafengebiet verbessern wird.

Quelle/Autor: C.Eckardt, VEUS

Kiellegung der GENTING DREAM bei der Meyer Werft

Foto 2 Kiellegung Genting Dream. Foto Meyer Werft

Auf der Papenburger Meyer Werft erfolgte am 3. Dezember im überdachten Baudock II die offizielle Kiellegung für das Kreuzfahrtschiff GENTING DREAM mit der Baunummer S.711.Der Vorstandsvorsitzende der Genting Gruppe, Tan Sri Lim, legte zusammen mit Geschäftsführer Bernard Meyer den Glückscent auf die Pallungen, bevor der 800-Tonnen-Kran den ersten rund 720 Tonnen schweren Block des zweiten Bauabschnittes für das neue Schiffes absetzte. Der erste, 120 Meter lange und 65 Meter hohte Bauabschnitt wurde bereits am vorherigen Wochenende bei der Meyer Werft ausgedockt. An der Ausrüstungspier bleibt die bautechnisch bereits vollständig fertiggestellte Sektion bis zum Frühjahr liegen. Nach der Ausdockung der OVATION OF THE SEAS wird dann dieses Bauteil wieder in das überdachte Baudock eingeschwommen.
Wie die Meyer Werft jetzt mitteilte hatten terminliche Engpässe den offiziellen Start für den Bau von S.711 auf diesen Termin verschieben lassen. „Wir sind sehr froh, dass unser erster Neubau für unsere neue Marke Dream Cruises nun Konturen erhält. Das Schiff wird viele Besonderheiten für den chinesischen Markt bereithalten“ erklärte Tan Sri Lim im Rahmen der Kiellegung.

Insgesamt entsteht die GENTING DREAM aus insgesamt vorgefertigten 92 Blöcken. Der erste Stahlbrennschnitt für das Kreuzfarhtschiff mit einer Vermessung von 151.300 BRZ fand bereits im Februar 2015 im Laserzentrum der Meyer Werft statt. Im Herbst 2016 wird das Schiff an die Reederei abgeliefert, ein weiteres baugleiches Schiff folgt im Jahr 2017.

Die neuen Schiffe für Dream Cruises werden zukünftig ca. 3.300 Gästen Platz bieten. Die Schiffe sind 335 Meter lang, 39,7 Meter breit und erreichen eine Geschwindigkeit von mehr als 23 Knoten. Konzipiert sind die neuen Kreuzfahrtschiffe speziell für den sich sehr schnell entwickelnden asiatischen Kreuzfahrtmarkt.

Das Management und die Projektteams von Dream Cruises und der Meyer Werft nahmen an der kleinen Feierstunde anlässlich der Kiellegung im Baudock II teil. „Wir freuen uns sehr, diese neuen Schiffe für die neue Reederei zu bauen und unsere langjährige Geschäftsbeziehung zu Genting Bhd, die mit dem Bau der SuperStar Leo vor fast 20 Jahren begann, weiterführen zu können”, so Geschäftsführer Bernard Meyer.

Quelle: C.Eckardt

Bildmaterial:Meyer Werft, Papenburg

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