VEUS e.V.

Vereinigung Europäischer Schifffahrtsjournalisten

News von Veus-Shipping.com

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    Stolze 50 Jahre wird die ehemalige STARWARD im Jahr 2018 alt. In den 1960er und -70er Jahren war sie für die Norwegian Caribbean Lines (NCL) ein Pionier der damals noch im Entstehen begriffenen amerikanischen Kreuzfahrt-Industrie gewesen. Hat aber seitdem wie...
  • WinGD X-DF Engines Power CMA CGM’s Record Containerships
    As the latest high point in an unbroken run of prestige contracts for its low-speed X-DF dual-fuel engines with low-pressure gas admission, Winterthur Gas & Diesel Ltd (WinGD) is pleased to announce that French shipping line CMA CGM, based in...
  • MAN Diesel & Turbo forciert maritime Energiewende
    Aktionsplan der Schifffahrtsindustrie für Dekarbonisierung anlässlich COP23 Noch bis zum 17. November bringt die UN-Klimakonferenz (COP 23) in Bonn rund 20.000 Delegierte und Branchenführer aus aller Welt zusammen, um die Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens vom Dezember 2015 voranzutreiben....
  • Ulstein Verft builds new Polar Vessel
    World’s Foremost Expedition Vessel Will Be the First Polar New Build in the Lindblad Expeditions-National Geographic Fleet. Lindblad Expeditions Holdings, Inc. the global leader of expedition cruises and adventure travel experiences announced recently that it has signed an agreement with...

Auftragsflaute bei den Seekabelwerken in Nordenham

NOSTAG 10 2 25.7.2011 C.Eckardt

53 Beschäftigte wechseln in Transfergesellschaft wechseln
Eine Auftragsflaute bei der Energieseekabelproduktion sorgt für eine Entlassung von 53 Beschäftigten bei den Norddeutschen Seekabelwerken (NSW) in Nordenham. Die entlassenen Mitarbeiter können in eine Transfergesellschaft wechseln, wobei der Betriebsrat des Unternehmens aufgrund der derzeitigen Umstände mit dem ausgehandelten Sozialplan zufrieden ist. Mit dem nun anstehenden Stellenabbau setzt das Traditionsunternehmen an der Unterweser seinen Sparkurs fort, denn schon im vergangen Jahr mussten 27 Mitarbeiter entlassen werden. Bei den jetztigen Kündigungen sind vor allem Mitarbeiter aus der erst 2009 eröffneten Power-Fabrik der Energieseekabelproduktion betroffen, da in dieser Fertigungssparte die Aufträge ausgeblieben sind.
In einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung wurden nun die Beschäftigten über die Entlassungen der Mitarbeiter informiert, wobei die Geschäftsführung bereits im September einen möglichen Stellenabbau angekündigt hatte.
Wie NSW-Geschäftsführer Dr. Günther Schöffner im September erklärte, hat das Unternehmen drei große Projekte mit einem Wert von insgesamt 150 Millionen Euro nicht erhalten. Diese Aufträge hätten ein Volumen von mehr als dem halben Jahresumsatz von NSW gehabt, der sich auf 260 bis 270 Millionen Euro beläuft. NSW musste sich im Preiskampf bei der Vergabe von drei Energieseekabel-Projekten für Kanada, die Ostsee und die Kanalinseln den internationalen Mitbewerbern geschlagen geben. Weiterhin gibt es immer noch Verzögerungen bei einigen Projekten in der Telekommunikationssparte. Weiterhin hat das Unternehmen mit den Nachwirkungen der Offshore-Windkraft-Krise, der geringen Anzahl an Projekten und einem heftigen Konkurrenzkampf vor allem mit asiatischen Wettberbern zu kämpfen. Zudem haben die derzeit niedrigen Ölpreise dazu geführt, dass Erkundungsvorhaben zurückgestellt und damit Verkabelungsprojekte für Bohrinseln zurückgestellt wurden.
Aufgrund der fehlenden Aufträge wird es im nächsten Jahr und vermutlich auch noch für 2017 zu einer Unterausauslastung des NSW-Werkes in Nordenham kommen, hier vor allem in der neuen Energieseekabelfabrik. Im Rahmen eines zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat ausgehandelten Sozialplans, erfolgt die Streichung von 53 Arbeitsplätzen und eine Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit von 35 auf 32,5 Stunden, vorerst befristet für sieben Monate. Weiterhin wurde im Rahmen des vereinbarten Sozialplans die Gründung einer Transfergesellschaft zum 1. Januar 2016 beschlossen, in der die entlassenen Mitarbeiter unterkommen können. Dort erhalten die Mitarbeiter Qualifizierungsmaßnahmen und Unterstützung bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung.
Nach Ansicht von IG-Metall-Geschäftsführer Wesermarsch Martin Schindler wurde bei NSW ein vergleichsweiser guter Sozialplan ausgehandelt, wobei es nach seinen Worten zutiefst bedauerlich sei, dass bei NSW weitere Arbeitsplätze verloren gehen. Durch die nun anstehende Entlassung wird sich die Mitarbeiterzahl bei NSW auf 450 Personen verringern.
In seiner über 110-jährigen Geschichte haben sich die Norddeutsche Seekabelwerke GmbH & Co. KG mit Sitz im niedersächsischen Nordenham, als eines der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Seekabel, Spezialkabel für die Offshore-Industrie und andere Unterwasser- und Landanwendungen sowie als Lieferant für intelligente Kunststoffprodukte etabliert. Über den Hauptsitz in Nordenham und regionale Verkaufsbüros in den USA, Großbritannien und Malaysia werden Kunden auf der ganzen Welt bedient. NSW wurde 1899 in Köln von der Felten & Guilleaume Carlswerk AG und der Deutsch-Atlantischen Telegraphengesellschaft gegründet und gehört seit über einem Jahrhundert zu den Vorreitern im Bereich Unterwasser-Kabeltechnologie und -kommunikation. Schon 1904 verlegt NSW erstmalig ein Telekommunikations-Seekabel mit ca. 7.993 Kilometern Länge. Im April 2007 schloss sich NSW der General Cable Corporation an.

Quelle: C. Eckardt

Genting erwägt Komplettübernahme der Bremerhavener Lloyd Werft

lloyd Werft C.Eckardt

Lloyd Werft soll nur noch Neubauten produzieren

Die aus Malaysia stammende Genting Group, die erst kürzlich (17.09.2015) den Kaufvertrag zur Übernahme von 70 Prozent der Betriebsgesellschaft und 50 Prozent der Besitzgesellschaft der Lloyd-Werft unterschrieben hat, erwägt nach Informationen der Bremerhavener Nordsee-Zeitung eine komplette Übernahme des Bremerhavener Traditionsunternehmens. Diese Berichte wurden vom Lloyd Vorstand inzwischen bestätigt.
Inhaber Dieter Petram hat seinerzeit 18 Millionen Euro von der an der Börse in Hongkong notierten Genting Group erhalten. Nach Informationen der Nordsee-Zeitung sicherte sich Genting die Option zur kompletten Übernahme der übrigen 30 % der Werftanteile vom Schiffbauunternehmer Petram vertraglich zu. Die Absicht einer möglichen Komplettübernahme hatte Genting kürzlich angemeldet, wozu es als börsennotiertes Unternehmen verpflichtet ist. Gegenüber Radio Bremen erklärte Dieter Petram, dass es für eine mögliche Übernahme eine vertraglich festgelegte Option gibt. Ob und wann Genting seine Anteile übernimmt, ist nach den Worten von Petram noch gar nicht klar, auf weitere Fragen ging er gegenüber Radio Bremen nicht ein.
Aufträge für Schiffsneubauten noch nicht unterzeichnet
Genting will bei der Lloyd Werft in Bremerhaven vier Flusskreuzfahrtschiffe und drei exklusive Hochseekreuzfahrtschiffe in den nächsten Jahren bauen lassen. In dem Vertragswerk war Genting verpflichtet, bis zum Jahresende 2015 mindestens einen Neubauauftrag zu unterschreiben. Mittlerweile wurde diese Frist auf den 30.06.2015 verlängert., wobei nicht erkennbar ist, was diese Fristverlängerung für die Werft und ihre noch 400 festen Mitarbeiter bedeutet. Die Lloyd Werft hat mittlerweile mit mehreren Lieferanten und Konstruktionsbüros erste Kontrakte geschlossen und ist auf der Suche nach weiterem Fachpersonal für die Abwicklung der Aufträge, wobei immer noch nicht feststeht, wo die Schiffsrümpfe der Neubauten gefertigt werden. Lloyd-Vorstand Carsten J. Haake sieht die Fristverlängerung hingegen als positiv und erklärte gegenüber der Nordsee-Zeitung, dass es zunächst gilt, erst gemeinsame Konzepte zu entwickeln, Bauplätze zu finden um dann die Schiffe zu konstruieren und kalkulieren. Auch der Betriebsratsvorsitzende der Lloyd Werft Daniel Müller bewertet eine komplette Übernahme durch die Genting Group durchweg positiv, geht er doch davon aus, dass damit eine weitere Sicherung der Arbeitsplätze gewährleistet ist. Auch hält Müller Lohnkürzungen derzeit für nicht möglich, da der Tarifvertrag noch bis 2019 läuft, erklärte er gegenüber Radio Bremen. Auch wenn derzeit noch keine Schiffbauverträge unterschrieben wurden, vertraut Betriebsratschef Müller dem Vorstand der Werft, dass dort alle Hindernisse ausgeräumt würden.
Im Zusammenhang mit der kompletten Übernahme der Lloyd Werft durch Genting könnte sich aber auch wieder eine Trennung mit dem Werftenverbund German Dry Docks entwickeln. Der Bremerhavener Schiffbauunternehmer Dieter Petram, Eigner des Reparaturbetriebes MWB, hatte im Jahr 2010 die damalige Anteil der Fincantieri-Werft an der Lloyd Werft übernommen und damit den Grundstein für einen gemeinsamen Schiffbauverbund gelegt. Nun könnte German Dry Docks wieder herausgelöst werden, so dass sich nach Informationen der Nordsee-Zeitung die Lloyd Werft dann zukünftig nur noch um das Neubaugeschäft kümmern wird, Schiffsreparaturen würden dann von German Dry Docks übernommen. Lim Kok Thay, Vorstandsvorsitzender der Genting Gruppe, der in der vergangen Woche, nach der offiziellen Kiellegung des Kreuzfahrtschiffes „Genting Dream“ auf der Papenburger Meyer Werft, die Lloyd Werft besuchte, erklärte, dass sich die Lloyd Werft, neben den Aufträgen der Genting-Gruppe auch um Neubauaufträge anderer Reedereien bemüht.

Autor: C.Eckardt

 

The US has increased the liability limits under OPA90

opa90

On 19 November 2015 the US Coast Guard published a Final Rule increasing the liability limits for vessels, deepwater ports and onshore facilities under the Oil Pollution Act of 1990 (OPA 90).
These periodic adjustments are required by law in order to reflect significant increases in the Consumer Price Index (CPI) and preserve the “deterrent effect and ‘polluter pays’ principle embodied in OPA 90.”
For double-hull tank vessels greater than 3000 gross tons, the new limits are the greater of USD 2,200 per gross ton or USD 18,796,800.
For non-tank vessels, including vessels carrying edible oil and oil spill response vessels, the new limits are the greater of USD 1,100 per gross ton or USD 939,800.
The limit of liability for deepwater ports (other than the Louisiana Offshore Oil Port or LOOP) and onshore facilities is now USD 633,850,000.
The OPA 90 financial responsibility requirements are automatically updated when the limits of liability are adjusted for inflation.
Although as of 1 January 2015 single-hull tank vessels can no longer operate in US waters, OPA 90 continues to specify limits for single-hull tank vessels and the Coast Guard will continue to adjust those limits for inflation.
The new limits for single-hull tank vessels greater than 3,000 gross tons are the greater of USD3500 per gross ton or USD 25,845,600.
The Final Rule clarifies that a mobile offshore drilling unit (MODU) that is not “constructed or adapted to carry, or carries, oil in bulk as cargo or cargo residue” is not subject to the single-hull tank vessel limits of liability, but is instead subject to the lower limits applicable to double-hull tank vessels.
The OPA 90 liability limits for offshore facilities are adjusted by the Bureau of Ocean Energy Management, created after the Deepwater Horizon incident. The current limit is all removal costs plus USD 133.65 million.

Source:

BOEM

 

Forschungsschiff PLANET zu Klassearbeiten in der Werft

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FS PLANET in SWATH-Bauweise

Dass ein Wasserfahrzeug, egal welcher Größe, Art, Typ, in bestimmten Zeitabständen zu Reparatur-, Überholungs-, beziehungsweise zu, von den Klassifikationsgesellschaften vorgeschriebenen, Inspektionsarbeiten in die Werft muss, ist eigentlich nichts Besonderes – deswegen muss nicht unbedingt darüber berichtet werden. Eine Berichterstattung wird allerdings dann interessant, wenn in einigen Tagespressen falsche Informationen zu dem jeweiligen Schiff gemacht werden.
Da wird beispielsweise über das v.g. Forschungsschiff PLANET berichtet, dass es zu Werftarbeiten für längere Zeit in der „Volkswerft Stralsund“ liegen wird. Doch hier geht es bereits los mit der nicht korrekten Information für den interessierten Leser: Zugegebenermaßen hat die genannte Werft seit ihrer Gründung in 1948 sehr bewegte Zeiten durchlaufen. Am 1.Juni 2014 übernahm die russische Unternehmensgruppe Nordic Yards die ehemalige „Volkswerft Stralsund“ – und seit Beginn 2015 firmiert sie unter dem Namen „Nordic Yards“.
Doch wenden wir uns wieder dem Forschungsschiff PLANET zu.
Das Forschungsschiff PLANET gehört zur Flotte der Wehrtechnischen Dienststelle für Schiffe und Marinewaffen, Maritime Technologie und Forschung (WTD71) in Eckernförde und wird für Forschungen und Erprobungen eingesetzt.

Immer wieder wird fälschlicherweise berichtet, dass die PLANET ein Katamaran sei.... und sie gehöre „...zur Familie der U-Boote“! Stimmt das alles? Mit einer guten Recherche kommt man allerdings zu ganz anderen Ergebnissen.
Was ist eigentlich, entsprechend seiner Definition, ein Katamaran?
Ein Katamaran ist ein Wasserfahrzeug welches mit zwei Gleitrümpfen ausgestattet ist. Dementsprechend sind sie sehr schnell. Katamarane werden im zivilen Bereich sehr erfolgreich als Fähren eingesetzt. Sie erreichen relativ hohe Geschwindigkeiten von bis zu 40 kn und verkürzen notwendige Passagen deutlich. Seit 1980 wurden weit über 200 Katamarane für den kommerziellen Auto-/Passagiertransport gebaut. Das spricht für ihren Erfolg. Beschleunigung und Manövrierbarkeit sind gegenüber Einrumpfschiffen aufgrund der geringeren Kontaktfläche zum Wasser und der größeren Breite deutlich besser. Allerdings weisen diese Schiffsformen auch einige Nachteile auf, die nicht zu vernachlässigen sind: Katamarane verhalten sich bei höheren Wellen äußerst ruppig. Seekranke Crewmitglieder bzw. Passagiere sind keine Seltenheit.
Es sei hier schon vorweg erwähnt: die PLANET ist kein Katamaran sondern ein Doppelrumpfschiff in SWATH-Bauweise.
Und was ist ein SWATH-Schiff?
Die Form des Rumpfes ist, wie vor erwähnt, in SWATH-Technologie konzipiert. SWATH steht für: Small Waterplane Area Twin Hull. Dieses Prinzip beinhaltet ein Doppelrumpfschiff mit zwei torpedoförmigen Schwimmkörpern (Auftriebskörpern) unter Wasser, die mit dem Überwasserteil des Schiffes durch vier (PLANET hat nur zwei) schmale stegartige Konstruktionen (Stelzen, auch struts genannt) verbunden sind. Dabei ist es ausschlaggebend, dass die das Wasser durchstoßenden Flächen möglichst klein sind. Je kleiner diese Flächen sind, umso geringer sind die Rollbewegungen bei Seegang. Durch diese Anordnung wird das Schiff weitestgehend vom Seegang entkoppelt und entwickelt so ein extrem gutes Seeverhalten gerade bei Seegang (Wellenbewegungen, die an der Wasseroberfläche am heftigsten sind, nehmen mit zunehmender Tiefe ab). Die beiden Auftriebskörper verjüngen sich zum Heck hin und besitzen zur weiteren Verbesserung des Seegangsverhaltens zusätzlich im vorderen Bereich (PLANET hat achtern zusätzlich feste Flossen) bewegliche Stabilisierungsflossen. Dadurch liegt das SWATH-Schiff auch bei stärkerem Seegang sehr viel ruhiger im Wasser als ein konventionelles Einrumpfschiff. Schiffe in SWATH-Bauweise können demzufolge erheblich länger „in See“ bleiben und ihren Dienst verrichten als vergleichbare Monohullschiffe.
Die stabile Lage eines SWATH-Schiffes bei Seegang reduziert das Unfallrisiko.
In nahezu 15 Jahren Einsatz haben die SWATH-Lotsenboote in der Deutschen
Bucht keinen einzigen schweren Unfall beim Übersetzen zu verzeichnen.
Die PLANET kann bei höherem Seegang gang länger als andere Schiffe Sensoren,
Waffen, Helikopter und Drohnen einsetzen. Die längere Einsetzbarkeit der Besatzung, ohne Seekrankheit oder Ermüdung, ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Monohullschiffen oder Schiffen in Katamaranbauweise.
Vorteilhaft gegenüber herkömmlichen Einrumpfschiffen sind die in den Schwimmkörpern untergebrachten Antriebselemente (elektrische Fahrmotoren und Propellerwellen zum Antrieb der beiden Festpropeller), die so vom Wohnbereich getrennt und kaum zu hören sind. Die SWATH-Schiffe sind entsprechend ihrer Antriebsart Diesel-Elektrikschiffe. Dieselgeneratoren versorgen die elektrischen Fahrmotoren sowie den allgemeinen Bordbetrieb mit Energie.
Aus dem vorerwähnten ist klar ersichtlich, dass die PLANET kein Katamaran ist und ebenso wenig nicht zur Familie der U-Boote gehört!
Es ist zwar richtig, dass in einem Schwimmkörper von Beginn an ein Torpedorohr eingebaut war - doch das System ist schon lange nicht mehr im Gebrauch und wird wieder ausgebaut.
Zu guter Letzt: Die PLANET wird noch längere Zeit in der „Nordic Yards“ in Stralsund verbleiben. Umfangreiche Arbeiten an den Schwimmkörpern, wie z.B. ein neuer Farbanstrich, Reparaturen am und im Schiff sowie Klasse-Arbeiten stehen auf dem Programm bevor das Schiff voraussichtlich im Februar 2016 wieder in Fahrt geht.

Bildquelle: WTD71 // Text: PPM News Service

Schiffbau-Topmanager trafen sich in China

vsm pm 13102015 ueberkapazitaeten und schwache nachfrage bedrohen schiffbau weltweit jecku treffen

Die Trendwende blieb aus
November 2015: In den ersten drei Quartalen 2015 hat die Weltwirtschaft weiter an Wachstumsdynamik eingebüßt und trotz stark gesunkener Treibstoffpreise und niedriger Zinsen gab es keine neuen Impulse für zusätzliche Investitionen im Schiffbau. Im Gegenteil: Überkapazitäten, geringere Investitionen in der Öl- und Gasindustrie sowie hohe Auftragsbestände in den unterschiedlichen Segmenten der Welthandelsflotte haben die Lage noch verschärft. Große Schiffbaukonzerne in Korea, Japan und China meldeten Verluste in Milliardenhöhe.
Die aus dieser Situation resultierende niedrige Neubestellung von Schiffen wird für Werften auf allen Kontinenten zur Überlebensfrage. Wie selten zuvor waren sich die Topmanager aus Japan, Europa, China, Korea und den USA auf ihrem jährlichen Schiffbau Gipfeltreffen (JECKU), das in diesem Jahr in Zhongshan, China stattfand, in diesem Punkt einig.
An dem zweitägigen Werftentreffen nahmen 123 Spitzenvertreter zahlreicher Großwerften wie Hyundai, Samsung, Daewoo, Mitsubishi, Kawasaki, CSSC, CSIC und COSCO teil. Aus Deutschland waren Bernard Meyer (Meyer Werft), Harald Fassmer (Fassmer) sowie die VSM Geschäftsführung neben prominenten europäischen Kollegen von Fincantieri, Damen, Navantia und STX France dabei.
Auch Regierungsvertreter aus wichtigen Schiffbaunationen setzten sich in dieser Woche mit der Thematik auseinander. Im Rahmen der OECD Schiffbauarbeitsgruppe (Working Party 6, WP6) wurde die aus dem Gleichgewicht geratene Angebots- und Nachfragesituation erörtert. Während Deutschland, das diesmal im Fokus der jährlichen Länderanalysen stand, für seine erfolgreiche Umstellung auf den Spezialschiffbau und seine besonders zurückhaltende Industriepolitik gelobt wurde, sah sich v.a. Korea starker Kritik ausgesetzt. Dort waren in den zurückliegenden Wochen mit Milliardenbeträgen staatseigener Finanzinstitutionen, die Verluste der Großwerften ausgeglichen worden. Korea verpflichtete sich, in der nächsten WP6 Sitzung dezidierten Bericht zu erstatten.

Quelle: VSM

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